04.02.2020 in Pressemitteilungen von Gabi Rolland MdL

Rolland: „Das Herzzentrum braucht weiterhin eine starke Arbeitnehmervertretung“

Im Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen (UHZ) stehen erhebliche Veränderungen an. Der Geschäftsbetrieb des UHZ soll vollständig in das Universitätsklinikum Freiburg eingegliedert werden. Dies hat eine Neustrukturierung für Personal und Organisation zur Folge. Die Freiburger SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland fordert nun in einer parlamentarischen Anfrage Auskunft von der Landesregierung, welche aktuellen Planungen hinsichtlich der Integration des UHZ in das Universitätsklinikum bestehen, und warnt: „Solche Veränderungen dürfen nicht zulasten der Beschäftigten gehen.“

01.02.2020 in Kreisverband von SPD Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald

Umfrage: Mehrheit will 1- und 2-Cent-Münzen abschaffen

Die EU-Kommission will die beiden kleinsten Euro-Münzen abschaffen. Grund: Sie sind zu teuer, zu schwer, zu lästig. Manche Mitgliedsländer verzichten bereits auf diese Münzen und runden auf volle 5 Cent, viele Menschen sehen in einer solchen Regel aber auch den Einstieg in den Bargeldausstieg.

31.01.2020 in Kreisverband von SPD Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald

Fusion gefährdet Mitbestimmung

Im Zuge der Fusionsverhandlungen zwischen den beiden Kliniken beiden Kliniken Universitäts- Herzzentrum Freiburg/Bad Krozingen (UHZ) und Universitätsklinik Freiburg (UKF) verzögert die offene Frage der künftigen Mitarbeitervertretung am UHZ das Weiterkommen und die notwendige Fusion beider Häuser.

Die SPD Breisgau Hochschwarzwald unterstützt die Forderung nach einem eigenem Personalrat im Herzzentrum Bad Krozingen und steht an der Seite der Beschäftigten!

26.01.2020 in Kreisverband von SPD Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald

Mitgliederbrief Nr. 42 erschienen

Unser erster Mitgliederbrief im neuen Jahr steht natürlich ein bisschen im Zeichen unseres mittlerweile traditionellen Neujahrsempfang im Hofgut Himmelreich. Es sind aber auch noch viele andere spannende und vielleicht auch kontroverse Dinge dabei.

24.01.2020 in Aktuelles

ML_Einführung

„Wir brauchen wieder mehr Selbstvertrauen“

Martin Löffler, der neue Müllheimer Bürgermeister, wurde am 22. Januar in sein Amt eingeführt

MÜLLHEIM. Martin Löffler (SPD) ist neuer Bürgermeister von Müllheim. Am 13. Oktober im ersten Wahlgang mit 59 Prozent der Stimmen gewählt, trat der vormalige Heitersheimer Rathauschef am 10. Januar dieses Jahres seinen Dienst in Müllheim an und wurde nun in der ersten Sitzung des Gemeinderates am Mittwoch, 22. Januar, von Bürgermeisterstellvertreter Michael Fischer auf sein neues Amt verpflichtet. Der würdige Akt war getragen von deutlichen Sympathiebekundungen.

    Michael Fischer hieß Martin Löffler als neues Stadtoberhaupt „ganz herzlich willkommen“, versicherte „Wir freuen uns schon auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürger“ und betonte: „Wir wünschen Ihnen für Ihre Amtszeit einen guten Start, viel Erfolg, eine glückliche Hand und Gottes Segen“.

    Als gutes Omen wertete es der Bürgermeisterstellvertreter, dass es in Müllheim bereits eine Löfflergasse, einen Löfflerbrunnen sowie eine Martinskirche gibt. „Mehr Ehre und Ansporn geht nicht!“, sagte Fischer und ergänzte: „Wenn am Ende Ihrer Amtszeit die Bürger  bei Erwähnung der genannten Lokalitäten auch an Sie denken, dann haben Sie alles richtig gemacht.“

    Der Empfang der Amtskette wurde vom Ratsgremium und den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern mit großem Beifall bedacht. Da Martin Löffler den Amtseid als Beamter bereits zu einem früheren Zeitpunkt abgelegt hat, musste er jetzt „nur noch“ verpflichtet werden. Er gelobte Treue der Verfassung, den Gesetzen und eine gewissenhafte für Erfüllung seiner Pflichten im Dienste der Stadt und des Wohls ihrer Einwohner. Dass die Wogen in den Ratssitzung nicht so hoch gehen, dass die Sitzungsglocke oft gebraucht wird, war Michael Fischers Wunsch. An die neue First Lady Nadja Löffler überreichte er einen Blumenstrauß.

    In seiner kurzen Antrittsrede bedankte sich Martin Löffler auch beim Beigeordneten Günter Danksin, der in den drei Monaten nach der Wahl sämtliche Sitzungen geleitet hatte. Der frisch gebackene Bürgermeister wörtlich: „Ich bin sehr gut angekommen. Und ich habe das sichere Gefühl, dass wir gut zusammenarbeiten. Ich freu‘ mich drauf.“

    An die Stadträtinnen und Stadträte gewandt, sagte Martin Löffler: „Ich wünsche mir von Ihnen, dass sie kritisch sind, dass sie konstruktiv sind, dass wir die Diskussion sachlich führen können. Ich wünsche mir, dass sie den Mut haben, ihre eigenen Vorstellungen einzubringen und die Weisheit, die Dinge dann auch richtig anzupacken.“    Wichtig sei ein freundlicher Ton, ohne persönliche Angriffe. Ohne das würde jegliche Diskussion schwierig. Wenn es mal zu Konflikten komme, sei es wichtig, nicht nachtragend zu sein. Löffler: „Von unserem Arbeitsklima hängt sehr viel ab, auch die Qualität unserer Entscheidungen.

    In den kommenden acht Jahren gehe es darum, „die Stadt in vielen kleinen Schritten fleißig, mit viel Arbeit, voranzubringen“. Die Verwaltung sei gut aufgestellt, könne aber noch optimiert werden. Es gelte, die gute Infrastruktur zu erhalten, an neue Erfordernisse anzupassen und auszubauen. „Und das wollen wir gemeinsam mit anderen Gemeinden angehen. Vor allem die Achse Badenweiler Neuenburg ist mir wichtig“, betonte Martin Löffler und ergänzte: „Am Ende geht es darum, dass in unserer Stadt das Selbstvertrauen in unsere Leistungsfähigkeit wieder wächst.“

    Zwei Hauptziele nannte der neue Rathauschef: Die Umweltstandards nach Maßgabe der lokalen Möglichkeiten, konsequent auszubauen und zu nutzen sowie für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Die bittere Erkenntnis, dass Müllheim derzeit nicht in der Lage ist, seine finanziellen Ressourcen selbst zu erwirtschaften, verschwieg Martin Löffler nicht. Das sei „deshalb so besonders dramatisch, weil wir riesige Investitionen vor uns haben.“

    Finanziell wieder handlungsfähig zu werden sei die große Aufgabe für die nächsten beiden Jahre.  Das heißt, wir müssen wieder finanziell handlungsfähig werden. Dies geht nicht von heute auf morgen. Das ist eine Aufgabe für die nächsten beiden Jahre. „Und da müssen wir dran, so schmerzhaft das auch ist. Aber dann, da bin ich mir ganz sicher, geht es auch wieder aufwärts“, sagte der Bürgermeister.  „Ich weiß, dass die Erwartungen an mich hoch sind“, schloss Martin Löffler seine Antrittsrede. „Zaubern kann ich nicht, aber ich werde dran arbeiten, das kann ich versprechen. Arbeiten wir gemeinsam und vertrauensvoll an der Zukunft dieser Stadt.“

    Vor Beginn der Ratssitzung beglückwünschte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Hartmut Hitschler den neuen Bürgermeister ganz persönlich.

 

Bericht: Bernd Michaelis

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