Lichterdemo für Demokratie und Vielfalt

Veröffentlicht am 30.03.2024 in Aktuelles

Die Demo wurde, nach einem Eröffnungslied von Wolfgang Gerbig, von Hans Richter dem Vorsitzenden des Generationen Netz e.V. eröffnet. Er stellte das neue Bündnis für Demokratie Müllheim vor, dem inzwischen alle Parteien des Müllheimer Gemeinderats, die Kirchen, die muslimische Gemeinschaft und zahlreiche Vereine als Unterstützer angehören. Das Organisationteam besteht aus Hans Richter, Andreas Rasp, Betina Hoogeveeen, Dora Pfeifer-Suger (Bündnis 90/Grünen) und Hartmut Hitschler SPD OV Markgräflerland. Anschießend verlas Betina Hoogeveen ein Grußwort der muslimischen Gemeinschaft. Thomas Simon von Verein Zuflucht ging auf die Situation der Flüchtlinge, die ihre Heimat nur ungern verlassen würden, um in einem fremden Land ein etwas besseres und sicheres Leben zu führen. Helfer des Vereins und ihre Motivation stelle er an Beispielen vor. Danach stellte Marco Sprengler, Geschäftsführer und Mitglied im Verwaltungsvorstand der IG Metall, die Situation in der Wirtschaft dar, einmal vor dem Hintergrund der Demografie und vor Allem vor dem Willen der AfD der Remigration, also der Deportation aller Menschen mit Mitgrationshintergrund. In vielen Bereichen, wie z.B. Pflege oder in Krankenhäusern würde der Betrieb zusammenbrechen. Wir können uns garnicht leisten, diese Menschen zu verlieren, denn wir brauchen sie und stehen als Einwanderungsland in Konkurrenz zu anderen EU-Ländern, den die haben auch das Problem der Demografie.

Azhara Wafir hielt eine sehr bewegende Rede, denn sie schilderte, wie es zu ihrer Flucht aus Sr Lanka kam. Als sie 7 Jahre alt war, musste sie mit ihren Eltern aus Sri Lanka flüchten. Dort war der Bürgerkrieg ausgebrochen und ihr er Leben war unmittelbar bedroht. Ihre neue Heimat ist Müllheim und sie engagiert sich für die Gesellschaft. Sie hatte kurz überlegt, ob sie bei einer Machtübernahme der AfD auswandern sollte, aber entscheiden zu bleiben und für die Demokratie, die Freiheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einzutreten. Sie möchte eine Gesellschaft, der ein buntes Curry lieber ist als braune Soße. Die letzte Rede hielt Pfarrer Siehl und er wies darauf hin, wer gerne sich gruseln oder Horror mag, der solle das Wahlprogramm der AfD zur Europawahl lesen. Er analysierte den Begriff Fremde aus christlicher, bzw. religiöser Sicht und dass dieses mit dem Fremdenhass der Rechtsextremen nicht zu vereinbaren ist. Er betonte auch, dass die katholischen Bischöfe und die evangelische Kirche sich aus ihrer christlichen Sicht gegen die Deportationspläne der AfD wenden und die Wähler sollten bei der Europawahl bedenken, bei welcher Partei sie das Kreuz machen.

Zum Abschluss spielte Wolfgang Gerbig, der die Demo musikalisch umrahmte, ein „Kerzenlied“, bei dem alle mitsingen konnten und vor allem ein Lichtermeer auf dem Markgräfler Platz entstand.

 
 

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